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Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität
Mittwoch, 04.11.2009 07:20

Die meisten der gestohlenen Fahrzeuge stammten aus einer Serie von Einbrüchen in Einfamilienhäuser in Belgien, den Spinden einer Saunaanlage in Siegburg oder dem Thermalbad in Bad Hönningen. Mit den passenden Schlüsseln gelang es den Tätern die Fahrzeuge in wenigen Minuten zu klauen.
Nach Mitteilung von Oberstaatsanwalt Ebgert Bülles stellte das Pärchen dann die Lockangebote zwischen 12.000 und 35.000 Euro ins Internet. Mit falschen Personalpapieren wickelte dann der 25-jährige den Verkauf mit den Interessenten ab.
Das böse Erwachen für die Neuerwerber kam dann bei der Zulassung der Fahrzeuge. Durch einen Abgleich mit den Fahndungsdateien des Schengen-Informations-Systems (SIS) stellten die Zulassungsbehörden fest, dass die Fahrzeuge gestohlen gemeldet waren. Nicht nur das Geld war verloren, sondern auch die Herausgabe des Fahrzeuges zur Sicherstellung durch die Polizei stand an.
Das Verfahren wird am 13. November fortgeführt.