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Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität
Montag, 12.09.2011 07:53

Im Jahr 2010 wurde damit bei mehr als jedem vierten Fall von Wirtschaftskriminalität das Internet genutzt. Maßgeblich für diese Entwicklung ist der Umstand, dass klassische Betrugsformen mehr und mehr unter Verwendung des Internet begangen werden. Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden technischen Rahmenbedingungen und sich dadurch ergebender Tatgelegenheiten wird der Anteil des Internets bei der Begehung von Wirtschaftsstraftaten auch künftig weiter zunehmen, so Ziercke.
Gesamtschaden um 36 Prozent gestiegen
Obwohl die Gesamtfallzahlen nahezu gleich geblieben sind, belief sich der durch die Wirtschaftskriminalität verursachte Schaden 2010 auf 4,66 Milliarden Euro (2009: 3,43 Milliarden Euro) und ist damit um rund 36 Prozent angestiegen. Delikte der Wirtschaftskriminalität verursachten somit über die Hälfte des in der PKS ausgewiesenen Gesamtschadens von rund 8,4 Milliarden Euro. Dabei hat die Wirtschaftskriminalität nur einen Anteil von 1,7 Prozent an den insgesamt polizeilich bekannt gewordenen Straftaten (2010: 5.933.278).
Weitere Phänomenbereiche der Wirtschaftskriminalität und das Lagebild finden Sie hier.