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Proversicherer - Detlev Burgartz

Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität

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Tel.: 02236-322 17 79

web09@proversicherer.de

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Donnerstag, 12.05.2011 06:15

Dänemark führt Grenzkontrollen ein

Kopenhagen

Dänemark wird die vor zehn Jahren abgeschafften Kontrollen mit Inkrafttreten des Schengener EU-Vertrages wieder einführen. Die Mehrheit des Regierungslager steht hinter der Forderung der Chefin der rechtspopulistischen DVP, Pia Kjærsgaard. Mit neuen technischen Überwachungseinrichtungen (z.B. der elektronischen Erfassung von Fahrzeugkennzeichen) will Dänemark auch die Kriminalität bzw. die unkontrollierbar gewordenen Verbringungswege eindämmen.

Im Kern wird der Zoll und die Polizei mehr Geld und neue Ausrüstung erhalten. Sichtbar werden die Veränderungen an einigen Grenzübergängen, weil die Zöllner wieder Häuser bekommen. Künftig müssen Reisende mit Stichproben rechnen und der Kennzeichenerfassung.

Unter anderem sollen neue Kontrolleinrichtungen und -gebäude an den wichtigsten Straßenübergängen wie Pattburg (dänisch: Padborg) installiert beziehungsweise gebaut werden. Dasselbe ist für die Fährhäfen Rødby und Gedser nach Deutschland sowie Helsingør nach Schweden geplant. Mobile Teams sollen an kleineren Übergängen sowie in Zügen kontrollieren.

Schengen-Zusammenarbeit

Dänemark trat der Schengen-Zusammenarbeit am 25. März 2001 bei. Zweck der Schengen-Zusammenarbeit ist u.a. die freie Beweglichkeit von Personen im Bereich des Schengen-Gebiets. Als Maßnahme der Schengen-Zusammenarbeit wurde eine engere polizeiliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern vereinbart. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Vorbeugung und die verstärkte Bekämpfung der internationalen und grenzüberschreitenden Kriminalität. Für die Verwendung in dieser Zusammenarbeit wurde ein besonderes Informationssystem geschaffen, das Schengen Information System (SIS).

Foto: Reichspolizei Dänemark