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Proversicherer - Detlev Burgartz

Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität

Kontakt


Tel.: 02236-322 17 79

web09@proversicherer.de

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Montag, 02.05.2011 11:33

Produktrückverfolgung wird immer wichtiger

Egal, ob mit Diebesgütern, Fälschungen oder Markenpiraterie ein Unwesen betrieben wird. Die Kriminalitätsphänomene werden zunehmend zur härtesten Herausforderung für Hersteller, die ihren guten Namen und ihre Produkte schützen müssen.

Luxusaccessoires, Kleidungsstücke, Markenuhren und Autos stehen hoch im Kurs der Produktpiraten. Auf der Automesse und den Flaniermeilen in Shanghai entdeckten die Besucher kuriose Kopien westlicher Produkte, die man eigentlich schon als Original kennt.

Die schon sattsam bekannte Marktenpiraterie gegen Rolex, Lacoste, Louis Vuitton u.a.m. wurde nun in den Schatten gestellt durch Nachahmerprodukte die im Design an Porsche Cayenne, Lexus RX, Grand Cherokee oder BMW X1 erinnern. Die Nachahmer haben es aber nicht nur auf Geländewagen abgesehen, sondern auch Toyota Yaris, Smart, VW Scirocco und der Nissan 370Z waren als Klon vor Ort.

Verbraucher und Versicherungsunternehmen müssen zukünftig noch näher hinschauen, um bei steigenden Zulassungszahlen aus dem Reich der Mitte noch den Überblick zu bewahren.

Auch bei der Produktbeobachtung, insbesondere den Produktrückrufen und den Pannenstatistiken, bei denen kleinere Hersteller nicht im Fokus stehen, wird bei den Blaupausen zu den Originalprodukten umzudenken sein.

Der ADAC veröffentlicht z.B. nur die Pannenhäufigkeit von Fahrzeugmodellen der letzten sechs Zulassungsjahre, die in mindestens einem dieser Jahre 10.000 Zulassungen in Deutschland erreicht haben und in den anderen Jahren mindestens 5.000 Zulassungen. Hersteller mit geringeren Zulassungszahlen wie Hawtai, Huanghai oder Great Wall Motors tauchen da nicht auf.