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Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität
Freitag, 29.04.2011 09:36

Das Ermittlungsverfahren gegen die Marburger Firma wird unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Marburg geführt.
Auslöser der Ermittlungen waren Testkäufe des Markenrechtsinhabers, durch die nachgewiesen werden konnte, dass es sich bei den von der Marburger Firma verkauften Vergasern um Fälschungen handelt.
Bei den gefälschten Vergasern handelt es sich um Bauteile, die in erster Linie bei sogenannten "Dirt Bike Motoren" und "Pocket Bike Motoren" Verwendung finden.
Den beiden 40 und 45 Jahre alten Beschuldigten (Gesellschafter der Firma) droht nun wegen Verstoßes gegen das Markengesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
Im vergangen Jahr führte das Zollfahndungsamt in Frankfurt am Main, zu dessen Zuständigkeitsbereich die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz das Saarland sowie zwölf angrenzende Landkreise gehören, 40 Ermittlungsverfahren wegen Plagiat- und Fälschungsverstößen durch.
Knapp 120.000 Produkte stellten die Beamten sicher, darunter u.a. Uhren, Mobiltelefone, Bekleidung, Stromkabel, Kfz-Dichtungen und Medikamente.
Foto: Zollamt