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Proversicherer - Detlev Burgartz

Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität

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Tel.: 02236-322 17 79

web09@proversicherer.de

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Mittwoch, 20.04.2011 14:34

Polizei Köln macht Druck auf Wohnungseinbrecher

Mit mehr als 250 Beamten operiert die Polizei Köln heute unter anderem mit Verkehrskontrollen - gegen potentielle Wohnungseinbrecher. Deutlich war im letzten Jahr die Zahl der zu Einbruchsopfern gewordenen Kölnerinnen und Kölner gestiegen. So verzeichnete die Polizei Köln im Jahr 2009 insgesamt 4126 Wohnungseinbrüche. In 2010 stieg die Zahl dieser Tatorte bereits auf 4996. Und allein im ersten Quartal 2011 stieg die Wohnungseinbruchszahl - gemessen am Vergleichszeitraum Januar bis März 2010 - um cirka zehn Prozent an.

Falsch ist die weit verbreitete Annahme, dass Einbrecher nur nachts ihr Unwesen treiben. Weit über zwei Drittel der Wohnungseinbrüche in Köln ereignen sich entgegen allgemeiner Einschätzung am Tage, wenn die Täter in aller Regel davon ausgehen können, dass die Wohnungsinhaber abwesend sind.

Die langjährige Erfahrung der Ermittler zeigt, dass Wohnungseinbrecher mitunter im Pkw anreisen oder sich motorisiert im Stadtgebiet bewegen, um in der Domstadt tagsüber leerstehende Wohnungen heimzusuchen.

Die Polizei Köln tut alles, um Einbrechern in der Domstadt ihr Handwerk so schwer wie möglich zu machen. Zusätzlich bleiben die Kölnerinnen und Kölner jedoch auch selbst aufgerufen, die Sicherheit ihrer Wohnungen zu optimieren.

Dabei haben sich technische Prävention, sicherheitsbewusstes Verhalten und eine aufmerksame Nachbarschaft als die besten Garanten gegen Einbruch herausgestellt. Verschließen Sie Fenster und Türen vollständig – auch bei nur kurzer Abwesenheit!

Darüber hinaus gilt nach wie vor: Eine Nachbarschaft, die sich schätzt, schützt sich auch!

Hinsichtlich ihrer kriminalpräventiven Arbeit gegen Wohnungseinbrecher hat die Polizei Köln unter dem Motto „Sicher wohnen“ ihre Öffentlichkeitsarbeit unter anderem mit Flyern und Plakataushängen forciert.

Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen wie z.B. Personen mit südländischem Erscheinungsbild – auch Kinder! – sowie Fahrzeuge älterer Bauart, die in Ihren Augen nicht in die Siedlung gehören, umgehend der Polizei! Wählen Sie die Notrufnummer 110 und teilen Sie der Leitstelle Ihre Beobachtung mit! Weitere nützliche Tipps und Informationen zum Einbruchsschutz finden Sie unter www.polizei-koeln.de oder www.einbruchschutz.polizei-beratung.de.