News

  • Kawasaki-Rückruf: Gefahr für Fahrer und Sozius, Fußstütze kann plötzlich brechen
    mehr
  • Gefahr für den nachfolgenden Verkehr: Mercedes ruft Sprinter zurück
    mehr
  • Unfallgefahr: Ducati ruft verschiedene Modelle zurück
    mehr
  • Peugeot 206: Beifahrersicherheitsgurt arbeitet nicht richtig
    mehr
  • Neue Informationen zum Rückruf von Citroen C3 und DS3
    mehr
  • Terassenheizer der Marke Style Expedition wird vom Markt genommen
    mehr

Proversicherer - Detlev Burgartz

Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität

Kontakt


Tel.: 02236-322 17 79

web09@proversicherer.de

Weitere Seiten von ProVersicherer:

Freitag, 11.03.2011 07:51

Versicherungsbetrug endet mit 3 Jahren und 3 Monaten Gefängnis

Das Schöffengericht Augsburg hat unter Vorsitz von Richter Thomas Kessler einen 41-jährigen Mann wegen systematischen Versicherungsbetrug gegen Haftpflicht- und Hausratversicherungen verurteilt. Mit besonderes heimtückischen Einfällen schaffte es der Angeklagte die Versicherungen und ihre Gutachter auszutricksen. Eine Ex-Freundin hatte vor der Kripo ausgepackt und die Sache so ins Rollen gebracht.

Den neunfachen Betrugsvorwurf räumte der Angeklagte ein.

Die Idee zum Versicherungsmissbrauch kam dem Angeklagten nach einem realen Wasserschaden, bei dem der Schlauch der Waschmaschine geplatzt war, den der Versicherer, so wie man es erwartet, anstandslos zahlte.

Die unbürokratische Zahlung war das Signal um mit Bekannten derartige Fälle zu fingieren, so der Angeklagte.

Mit den Helfershelfern wurden nach ersten Erfolgserlebnissen bei verschiedenen Assekuranzen separate Hausrat- und Haftpflichtversicherungen abgeschlossen. Teilweise unter falschem Namen.

Mit Apfelschorle wurden die mit einem Messer angeritzten Holzfüße von alten Schränken für den zu präsentierenden Wasserschaden für den Gutachter getränkt. Für die Haftpflichtversicherungen wurden im Internet billige Gemälde gekauft und mit gefälschten Kaufverträgen sowie Expertisen versehen.