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Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität
Donnerstag, 03.02.2011 09:09
Mit den Mainboards für die neuen CPUs der Sandy-Bridge-Serie gibt es massive technische Probleme.
Ein Chipsatz besteht im Allgemeinen aus zusammengehörenden integrierten Schaltkreisen, die einen Mikroprozessor bei seiner Aufgabe unterstützten und ist Bestandteil eines jeden Computers.
Der Rückruf betrifft den Support-Chip der Intel-6-Serie mit dem Codenamen Cougar Point. Mit der Zeit wird der Zugriff auf SATA-Geräte wie Festplatten oder DVD-Laufwerke immer langsamer.
Betroffenen Kunden wird geraten, mit ihrem Händler in Kontakt zu treten um festzustellen, ob eine Erstattung des Kaufpreises möglich ist oder ein fehlerfreier Ersatz geliefert werden kann, mit diesem ist wohl aber frühestens ab Ende Februar zu rechnen.
Asus bietet Rücknahme oder einen Austausch an. Asus spricht registrierte Kunden direkt an, Käufer können sich auch direkt an den Hersteller wenden.
Dell tauscht Motherboards ab Anfang April gegen neue fehlerfreie Chipsätze von Intel aus.
Gigabyte Deutschland hat die Auslieferung von Mainboards mit den defekten Serie-6-Chipsätzen gestoppt.
Hewlett-Packard bietet Umtausch für nach dem 9. Januar gekaufte Computer mit fehlerhaften Chipsätzen, alternativ gibt es eine Kaufpreiserstattung.
Bei MSI bestehen Lieferstopp und Verkaufsstopp. Vor einem Rückruf würden aber noch Modalitäten mit Intel geklärt.
Samsung will laut Wall Street Journal in den USA und Korea die betroffenen und schon verkauften PCs zurücknehmen und den vollen Kaufpreis erstatten.
Sony hat bisher noch keine Notebooks mit Cougar Point Chipsatz an Endkunden ausgeliefert, hier gibt es eine Lieferungsverzögerung des neuen Vaio. Toshiba erstattet den Kaufpreis und bittet darum, die Geräte dem Händler zurückzubringen.
Weitere Details auch unter: Intel (englisch) , Stiftung Warentest , Heise Newsticker, Heise Newsmeldung