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Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität
Mittwoch, 12.01.2011 06:00
Hier verbirgt sich nach Meldung des Internetdienstes Computerbetrug.de ein Unternehmen, das massenhaft Kurznachrichten in Umlauf gebracht hat. In der SMS heißt es zum Beispiel, dass ein Foto nicht zugestellt werden konnte. Damit die Nachricht abgerufen werden kann, solle man die Webseite des MMS-Centers aufrufen.
Der dort hinterlegte Startcode muss dann per Mausklick bestätigt werden, gleichzeitig die AGB des Unternehmen akzeptieren uns letztendlich auch noch seine Personalien eintragen - das ist der sichere Weg in die Abzockfalle zu geraten.
Hier verbirgt sich ein Abonnement zu einem monatlichen Preis von 6,00 Euro mit einer Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren - es werden somit also 144,00 Euro für 24 Monate fällig.
Für diesen Betrag darf der Nutzer dann bis zu 100 SMS über die Internetseite des MMS-Centers versenden. Natürlich hat der Kunde auch die gesetzlich vorgeschriebene 14-tägige Widerspruchsfrist, die jedoch durch die unternehmensinternen schlecht zu lesenden AGB´s ausgehebelt wird, denn hier beträgt die Kündigungsfrist des Abos 90 Tage.
Wird diese Frist verpasst, so verlängert sich der Vertrag auch noch wieder um zwölf Monate. Ein Telefonsupport ist über eine teure 0900-Nummer geschaltet oder eine Erreichbarkeit via E-Mail.