News

  • Kawasaki-Rückruf: Gefahr für Fahrer und Sozius, Fußstütze kann plötzlich brechen
    mehr
  • Gefahr für den nachfolgenden Verkehr: Mercedes ruft Sprinter zurück
    mehr
  • Unfallgefahr: Ducati ruft verschiedene Modelle zurück
    mehr
  • Peugeot 206: Beifahrersicherheitsgurt arbeitet nicht richtig
    mehr
  • Neue Informationen zum Rückruf von Citroen C3 und DS3
    mehr
  • Terassenheizer der Marke Style Expedition wird vom Markt genommen
    mehr

Proversicherer - Detlev Burgartz

Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität

Kontakt


Tel.: 02236-322 17 79

web09@proversicherer.de

Weitere Seiten von ProVersicherer:

Montag, 20.12.2010 14:38

Schlag gegen mehrköpfige Wohnungseinbrecherbande gelungen

Der eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe der Kölner Polizei ist ein entscheidender Schlag gegen eine mehrköpfige Wohnungseinbrecherbande gelungen. Mehr als 40 Einbrüche gehen auf das Konto der Bande, die im Rheinland, insbesondere auch Köln aktiv war. Kopf der Band ein 33-jähriger Haupttäter und seine Komplizen konnten am 14. Dezember festgenommen werden.

Die Fahnder des Kommissariates 72stießen bei ihren Ermittlungen zu den Wohnungseinbrüchen auf Gemeinsamkeiten, die es ermöglichten ein Tat- und Täterprofil zu entwerfen. Puzzleartig fassten die Spezialisten die Ergebnisse zusammen, die zu dem 33-jährigen niederländischen Haupttäter mit Wohnsitz in Belgien zusammen kamen. Ende Mai konnten bei einem Einbruchsversuch in Bonn zwei Männer (32, 35) festgenommen, die dem direkten Umfeld des Haupttäters zuzurechnen sind.

Den Ermittlern wurde sehr schnell klar, dass die Tätergruppe nicht nur ortsgebunden, sondern überregional operiert. Von daher fokussierten sich die Ermittlungen nicht nur auf die handelnden Personen, sondern auch auf deren Umfeld.

Diese Erhebungen erbrachten schließlich, dass es sich hierbei um eine mehrköpfige Tätergruppierung im Alter von 18 bis 38 Jahre handelt. Die Einbrecher gingen im Verlauf ihre Beutezüge arbeitsteilig und äußerst konspirativ vor, um so ihre unredlichen Absichten zu verschleiern.

Obwohl nicht alle handelnden Personen sofort identifiziert werden konnten, blieben die Beamten hartnäckig bei ihrer Strategie. Anfang November wurden dann bei einem weiteren Einbruchsversuch in Leverkusen erneut zwei Bandenmitglieder festgenommen. Die Festnahme dieser Personen sowie deren Vernehmung bestätigten den schon lange gehegten Verdacht der Ermittlungsgruppe.

Der Haupttäter bedient sich eines konspirativen Logistikumfeldes und setzt bei seinen Beutezügen jeweils neue Komplizen ein.

Mitte Dezember klickten dann für den Kopf der Bande sowie seine Komplizen (18, 20) die Handschellen. Nach einem versuchten Wohnungseinbruch im Kölner Mediapark wurde das Trio festgenommen. Die Festnahmen wurden durch den Haftrichter bestätigt; dieser ordnete die Untersuchungshaft für die Einbrecher an.

Die in diesem Zusammenhang durchgeführten Durchsuchungen ergaben eine Fülle von Beweismaterialien, die in der Folge noch zu bewerten sind.

Nach Zuordnung dürfte auch erst klar sein, ob Diebesgüter und eine Vermögensabschöpfung für die Opfer bzw. deren Risikoträger
zu einer Wiedergutmachung führen.