News
Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität
Donnerstag, 09.12.2010 07:01

Bei telefonischen Vertragsverhandlungen gaben sich die Verkäufer teilweise als Ärzte aus und verabredeten sich mit den Kaufinteressenten in verschiedenen Parkhäusern in Krankenhausnähe. Unter dem Vorwand, man sei in Zeitnot und müsse zurück in den OP, wurden die Käufer unter Druck gesetzt und übernahmen die Fahrzeuge gegen Barzahlung ohne gründliche Inspektion.
Die angeblichen Ärzte erwiesen sich später als nicht existent.
Im Zuge von Durchsuchungen wurden bei den Beschuldigten ca. 40.000,- EUR Bargeld und Fahrzeuge im Wert von ca. 200.000,- EUR sichergestellt.
Die Fahnder fanden auch Blankogewährleistungsnachweise und Stempel verschiedener Werkstätten für Fälschungszwecke. Auf die Beschuldigten wartet ein Verfahren wegen gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung, so die Oberstaatsanwältin Frau Dr. Holznagel.