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Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität
Mittwoch, 01.12.2010 13:19

Die fiktiven Anträge ließ sich der Versicherungsmakler mit satten Provisionen bis zu 10.000 Euro vergolden. Für seinen großen Coup hatte der Angeklagte unter falschen Identitäten bis zu 30 Wohnungen angemietet. Von Oktober 2007 bis im Mai 2008 hatte er so knapp eine Million an Provisionen ergaunert. Eine bayerische Krankenversicherung vereitelte durch Ermittlungen das muntere Treiben und kam dem Angeklagten auf die Schliche. Trotz der zunächst geglückten Flucht mit der Familie nach Asien wurde der Mann nach 2 Jahren im Juni 2010 am Frankfurter Flughafen gestellt. Das Bonner Landgericht verurteilte ihn nun zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft.