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Proversicherer - Detlev Burgartz

Detlev L. Burgartz
Experte und Dozent für die
Abwehr und Aufklärung von Versicherungskriminalität

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Freitag, 22.10.2010 09:07

Toyota-Rückruf wegen undichter Hauptbremszylinder

Mit 1,5 Millionen Fahrzeugen startet der weltgrößte Autokonzern eine erneute Rückrufaktion. Auf dem US-Markt müssen 700.000 und in Japan 600.000 Autos in die Werkstätten. In Deutschland sind nur die Modelle von LEXUS betroffen. Grund der Rückrufaktion für die 4.593 der Baureihe GS, IS und RX ist ein Leck an der Manschette des Hauptbremszylinders. Schlimmstenfalls können durch den Austritt der Bremsflüssigkeit die Bremsen versagen. Auf die Warnlampen des Bremssystems sollten die Nutzer zum eigenen Schutz intensiver achten. Im Falle eines Auffahrschadens sollte geprüft werden, ob das Fahrzeug von der laufenden Rückrufaktion beim Kraftfahrtbundesamt erfasst wurde.

Auch die Schadenabteilungen der Kraftversicherer in Deutschland können im Kundeninteresse prüfen, ob die laut Toyota zurückzurufenden Bremszylinder ausschlaggebend waren für einen Unfall. Betroffen sind die Lexus-Baureihen GS300, IS300 und RX300 (Bauzeit Februar 2003 bis Dezember 2005). Von dem Rückruf sind auch 1 270 Exemplare des Lexus GS300 mit Problemen an der Benzinpumpe betroffen (Bauzeit September 2004 bis Februar 2006). Brandschäden sind Produsa nicht bekannt.